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ASSISTENZHUNDE-TRAINER-LEHRGANG

Ausbildung zum Assistenzhundetrainer

2jähriger Ausbildungslehrgang in theoretischen und praktischen Modulen 

Zielsetzung der Ausbildung ist die Qualifikation zur Fachkraft für die verantwortungsvolle und tierschutzgerechte Ausbildung von Hunden für den professionellen Einsatz mit und für Menschen mit Behinderung(en) im Sinne der Gesundheitsförderung, zur Hebung der Lebensqualität, der Mobilität und des Wohlbefindens sowie der sozialen Integration.

Am Ende des Lehrgangs soll der/die Auszubildende in der Lage sein, mit einem selbst ausgebildeten Hund eine den Anforderungen der Qualitätsbeurteilung für Assistenzhunde lt. Richtlinien des BMASK entsprechende praktische Prüfung abzulegen und zu bestehen.

Der Lehrgang ist berufsbegleitend aufgebaut und wird in Blöcken abgehalten.

 

Ziel der Ausbildung ist der Aufbau von Fachkompetenz in folgenden Bereichen:

  • Leitung einer Assistenzhundeschule
  • Aufbau und Instandhaltung einer professionellen Hundezwingeranlage
  • Aufbau und Instandhaltung einer professionellen Assistenzhundeausbildungsstätte
  • Führungskompetenz in der Leitung von MitarbeiterInnen (TierpflegerInnen, Co-TrainerInnen, BüromitarbeiterInnen, Reinigungskräfte)
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen und Buchhaltung für den Betrieb einer gewerblichen Assistenzhundeausbildungsstätte
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (insbesondere Tierschutzrecht, Gefahrenhundegesetzgebung, Kauf- und Haftungsrecht)
  • Marketing in den Bereichen Hundezucht und Assistenzhundeausbildung
  • Design und Anfertigung und/oder Beschaffung von Trainingswerkzeugen (Halsbänder, Leinen, Geschirre, Spielzeug, Parcourshindernisse, Welpenspielplatz)

 

Allgemeine Grundlagen der Hundehaltung, Hundepflege und Hundezucht

Hundepflege und Gesundheitsvorsorge für das einzelne Individuum sowie Bestandsbetreuung einer Assistenzhundeausbildungsstätte
Grundlagen der verschiedenen Möglichkeiten artgerechter Hundefütterung mit besonderem Augenmerk auf die speziellen Anforderungen von Assistenzhunden und ihren HalterInnen
Grundlagen der Physiologie und Psychologie der Spezies Hund im Hinblick auf die Ausbildung zum Assistenzhund: 

  • Motorische, sensorische und kognitive Fähigkeiten des Hundes
  • Lernverhalten von Hunden
  • Ausdrucksverhalten von Hunden     
  • Kommunikation gegenüber Artgenossen und Menschen    
  • Spielverhalten
  • Angst- und Aggressionsverhalten: Ursachen, Entstehung, Vermeidung, Bewältigung
  • Stress, Stressmanagement, Stressvermeidung
  • Welpenentwicklung, Sozialisierung, welpengerechtes Lernen

 

Physische Voraussetzungen für den Einsatz als Assistenzhund unter Beachtung der entsprechenden Richtlinien des BMASK

Psychische Voraussetzungen für den Einsatz als Assistenzhund

Für die Ausbildung zum Assistenzhund geeignete Hunderassen mit besonderer Beachtung von für die Assistenzhundeausbildung relevanten physischen und psychischen Merkmalen

Erbkrankheiten und ihre Auswirkung auf die Eignung als Assistenzhund

Welpenauswahl aus eigener Zucht oder Ankauf, Welpentests

Patenfamiliensystem: Sozialisierung und Erziehung des zukünftigen Assistenzhundes im 1. Lebensjahr

Ausbildungsinhalte für Assistenzhunde:

  • Blindenführhund,
  • Rollstuhlassistenzhund,
  • Signalhund für Hörbehinderte,
  • Signalhund für Diabetiker,
  • Signalhund für Anfallskranke,
  • Therapiehund
  • Assistenzhund für Mehrfachbehinderte
  • Ausbildungsgrundlagen für Assistenzhunde - Theorie
  • Vorstellung und Gegenüberstellung verschiedener Trainingsmethoden
  • Anpassung und Variation von Trainingsmethoden für verschiedene Hunderassen und –persönlichkeiten
  • Motivationsmöglichkeiten
  • Tierschutzaspekte in der Assistenzhundeausbildung
  • Anschauungsunterricht: Beobachtung von Trainingseinheiten mit anschließender Diskussion
  • Praktische Übungen zur Ausbildung von Assistenzhunden
  • Assistenzhundebeurteilung lt. Richtlinien des BMASK
  • Pensionierung und Altersversorgung von Assistenzhunden

 

Geschichte und Grundlagen der Mensch-Hund-Beziehung

  • Beschreibung von Sinnes- und Körperbehinderungen sowie geistig-emotionalen Einschränkungen beim Menschen
  • Mehrfachbehinderungen
  • Anforderungen an AssistenzhundeinteressentInnen
  • Erstellung von Fragebögen, Führung von Kundengesprächen
  • Auswahl, Beratung und Betreuung von Patenfamilien
  • Auswahl eines geeigneten Hundes mit dem Kunden für den Kunden
  • Einschulung von Assistenzhunde-Teams
  • Mögliche Probleme bei der Einschulung
  • Nachbetreuung von Assistenzhunde-Teams
  • Organisation und Durchführung von Patenfamilientreffen, Fortbildungsveranstaltungen und Gruppenreiseveranstaltungen für AssistenzhundehalterInnen
  • Neuversorgung von AssistenzhundehalterInnen

 

Die TeilnehmerInnen schließen die Ausbildung mit einem Zertifikat ab.

Während des Lehrgangs sind Teilprüfungen in Theorie und Praxis vorgesehen.

Am Ende der Ausbildung steht eine Prüfung, die den Anforderungen an die Qualitätsbeurteilung für Assistenzhunde lt. Richtlinien des BMASK entspricht.

Diese sollte nach Möglichkeit mit einem während des Lehrgangs selbst ausgebildeten Hund absolviert werden. 


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  • Patenfamilientreffen 2011
  • Patenfamilientreffen 2011 2012
  • Patenfamilientreffen 2011 2012 Baumarkt
  • Patenfamilientreffen 2011 2012 Graz
  • Patenfamilientreffen 2011 2012 Strasenbahn

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